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Bestellerprinzip auch für sogenannte Kauf-Immobilien?

Bestellerprinzip auch für sogenannte Kauf-Immobilien?

Das Bestellerprinzip ist eine politisch gewollte Einschränkung der freien Marktwirtschaft. Sie sollte Übertreibungen am Immobilienmarkt entgegenwirken, die durch die Vernachlässigung des Wohnungsbaus in den letzten Jahrzehnten entstanden sind. Zunächst wurde das Bestellerprinzip für Mietobjekte eingeführt. Es besagt, dass derjenige der zuerst den Makler beauftragt (in der Regel der Eigentümer-Vermieter), die gesamten Maklerkosten zu tragen hat.

Eine Entspannung am Mietmarkt ist dadurch nicht nachweislich eingetreten. Es ist vielmehr so, wie Makler beobachten, dass weniger Wohnimmobilien zur Vermietung auf den Markt kommen. Das liegt daran, dass sich die Vermieter die Maklergebühren ersparen wollen und sich deshalb erst in ihrem persönlichen Umfeld umschauen.

Trotzdem, die Ideologen ließen sich nicht überzeugen und wollten dieses Bestellerprinzip auch für Kauf-Immobilien einführen. Dazu wird es voraussichtlich nicht (ganz) kommen. Das sogenannte Wohnpaket, das im Koalitionsausschuss verhandelt wurde sieht vor, dass die Teilung einer Provision vereinbart werden muss wenn Käufer und Verkäufer beide Auftraggeber sind. Dabei gilt zusätzlich, dass derjenige, der den Makler zuerst beauftragt, mindestens so viel zahlen muss, wie die andere Kaufpartei.

Auch soll es die Möglichkeit geben, dass ein Käufer, der den Makler mit der Suche beauftragt, diesen alleine bezahlt. Voraussichtlich wird dieses Gesetz sich bis Mitte 2020 hinziehen. Die große Koalition hat sich bereits dafür ausgesprochen. Ein Gesetzesentwurf ist in Vorbereitung. Dieser muss als nächstes das parlamentarische Verfahren durchlaufen.

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