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Das Bestellerprinzip

Das Bestellerprinzip

Besonders in Großstädten

hat die verfehlte Wohnungspolitik zu höchsten Miet- und Kaufpreisen für Wohnraum geführt. Anstatt diese zu korrigieren, wurde den Immobilienmaklern die Schuld zugeschoben und als Konsequenz das sogenannte Bestellerprinzip bei der Vermietung von Wohnraum eingeführt. Dieses besagt, dass der Besteller, in der Regel der Eigentümer der Wohnung, auch die gesamten Maklerkosten tragen muss.

Obwohl höchst umstritten,

ob dadurch überhaupt positive Effekte für die Mieter erzielt werden, soll nach dem Willen der SPD, Bundesjustizministerin Barley, das Bestellerprinzip auch für den Verkauf von Immobilien beschlossen werden. Das bedeutet, dass sich nicht mehr wie in vielen Bundesländern üblich, Verkäufer und Käufer die Provision teilen (3 % der Verkäufer, 3 % der Käufer jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). In manchen Regionen gehen die Maklerkosten ganz zu Lasten der Käufer. Das Bestellerprinzip soll festschreiben, dass die Gesamtprovision (6 % zuzüglich Mehrwertsteuer) ausschließlich dem Verkäufer zur Last fallen.

Aber: Diese Verteilung hätte auch ihre Vorteile

Sie würde zunächst dazu führen, dass die Maklerprovision in den Kaufpreis integriert würde. So wie bei Neubauten, die vom Bauträger provisionsfrei angeboten werden. Erfahrungsgemäß wird dabei der angesetzte Preis von den Interessenten seltener diskutiert. Dieses Verfahren wird offensichtlich als gerechter angesehen, da der Makler einen Großteil seiner Leistungen für den Verkäufer erbringt. Und Fairness erhöht die Schwelle der Bereitschaft zu Verhandlungen.

Mehr Interessenten bei Angeboten ohne Käufer-Provision

Einmal gibt es viele, die nur nach provisionsfreien Angeboten schauen. Bei einem Käufer-provisionsfreien-Verkauf hätte man auch diese „im Boot“. Zum andern kommen auch zusätzliche Interessenten in Betracht, weil diese die Courtage mitfinanzieren können. Bei einer ausgewiesenen Käuferprovision dagegen müssen die Käufer diese aus Eigenmitteln erbringen, genauso wie die Grunderwerbsteuer (von bis zu 6,5 % des Kaufpreises, je nach Bundesland), die Notar-und Grundbuchkosten (ca. 1,5 %). Dies ist ein „großer Brocken“, den immer weniger stemmen können.

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